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20. bis 26. Mai

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Im Dasein für andere Menschen Gott loben

Ein Impuls von Christof Voigt zu Epheser 1,3-14

In ihm habt ihr das Wort der Wahrheit gehört, das Evangelium von eurer Seligkeit. In ihm seid auch ihr gläubig geworden – zum Lob seiner Herrlichkeit. (Vers 13)

Das Lob Gottes umfängt die Welt. Es erklingt seit ihrem Beginn, ja, schon vor Grundlegung der Welt. Es ist Gott, der von Anfang an und bis zum Ende hin handelt. Seine Absicht ist das gute Leben der Menschen, er wirkt auf das Ziel hin, dass seine Gemeinde im Glauben zu ihm gehört. Dabei geht sein Handeln dem des Menschen stets voraus: Er hat uns mit allem Segen gesegnet; er hat uns erwählt; er hat vorherbestimmt, dass wir seine Kinder werden; er hat uns seinen Sohn geschenkt und durch ihn Erlösung und Vergebung; er hat uns das Geheimnis seines Willens kundgetan; er hat uns als Erben eingesetzt – das alles geschieht in engster Verbindung mit und in ihm: Mit und in Jesus Christus durch den Heiligen Geist. 

So sagt es der große Eingangsgesang des Epheserbriefs in einem einzigen Satz! Er umfasst die ganze Heilsgeschichte und wird am Sonntag der Dreieinigkeit gepredigt. 

Nur einmal, in Vers 13, werden die Empfänger des Briefes direkt angesprochen: Ihr habt die frohe Botschaft von eurem geheilten Leben gehört und habt den Glauben gewonnen – in Christus. 

Darin wird der Maßstab für Gottes Handeln sichtbar: Das Heil des Menschen. Ein Lob Gottes liegt nun darin, dass der Mensch seinerseits den anderen Menschen – den Menschen in Not und Einsamkeit – als Maßstab, als Norm seines Lebens erkennt: Wo der andere ruft, bin ich da. 

Menschen, selbst das ganze Ziel des Handelns Gottes, haben so Teil an der die ganze Welt umspannenden Heilsabsicht Gottes – zum Lob der Herrlichkeit seiner Gnade.

ICH DANKE

  • für alles, was der Theologischen Hochschule an Leben geschenkt ist; dafür, dass die großen Baumaßnahmen ihrem Abschluss entgegengehen und dass niemand zu Schaden gekommen ist;
  • für die guten Beziehungen zu Menschen in unserer Kirche in der ganzen Welt und in der Nachbarschaft;
  • für Bewahrung auf der Studienfahrt nach Zürich.

ICH BETE

  • für junge und ältere Menschen, die sich in einen Dienst am Evangelium rufen lassen und ihn ganz annehmen;
  • dafür, dass die Theologische Hochschule in allen Veränderungen und Entwicklungen zukunftsweisende und segensreiche Entscheidungen trifft;
  • für eine gelungene Wiedereröffnung des Lehrgebäudes zum Wintersemester mit vielen neuen Studierenden.

Theologische Hochschule Reutlingen

Die Theologische Hochschule Reutlingen steht in einer über 150-jährigen Tradition der Bildung kirchlicher Führungskräfte. Getragen wird sie von fünf deutschsprachigen Jährlichen Konferenzen. Staatlich und international anerkannte Abschlüsse vergibt sie in Theologie (Bachelor und Master), Soziale Arbeit und Diakonie (Bachelor) und Christliche Spiritualität (Master). Derzeit besteht die Hochschulgemeinschaft aus 100 Studierenden, elf Personen mit Professur und viele weiteren Personen in der Mitarbeit auf dem Campus.

Kontakt:
Theologische Hochschule Reutlingen 
Staatlich anerkannte Hochschule der Evangelisch-methodistischen Kirche 
Friedrich-Ebert-Straße 31 
72762 Reutlingen 

Telefon: 07121 9259-0 
Web: www.th-reutlingen.de