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15. bis 21. Juli

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Im Licht

Ein Impuls von Denise Courbain zu Epheser 5,8b-14

Denn ihr wart einst Finsternis; jetzt aber seid ihr Licht im Herrn. Wandelt als Kinder des Lichts – die Frucht des Lichts nämlich (besteht): in lauter Güte und Gerechtigkeit und Wahrheit. (Verse 8-9; Michael Gese)

 

Eine Zusage: »Ihr seid Licht im Herrn.« Ich spreche das laut aus: »Ich bin Licht im Herrn.« Jesus Christus selbst hat mich ins Licht gezogen. Dort bin ich. Licht war Gottes erstes Schöpfungswerk. Damit brachte er Ordnung ins Chaos und bannte das Dunkle. Mit dem Licht war der erste Tag, und mit dem Licht beginnt jeder neue Tag. Es ist getrennt von der Dunkelheit.

Jesu Auferstehung am ersten Tag der Woche nimmt diese Symbolik auf. So wie Gott das Licht von der Dunkelheit getrennt hat, sind wir im Licht Christi von der Macht des Todes befreit (getrennt). Wir sind in seinem Licht. Wir sind bei Gott, dürfen ihm nah sein. Als Kind des Lichts gehöre ich zu Gott. Und als Kind des Lichts wandle ich im Licht.

Vielleicht liegt es gerade an unserem Irrtum, selbst ein Licht in uns anzünden zu müssen, wenn wir den Eindruck haben, da ist keine Frucht. Oder es liegt an unseren überhöhten Ansprüchen an uns selbst. Wir sehen uns selbst als viel zu unbarmherzig an. Nehmen unsere Defizite wahr, wenn es um unseren Einsatz für mehr Gerechtigkeit geht. Obwohl wir Kinder des Lichts sind, scheint das Dunkle trotzdem seine Schatten zu werfen. Gottes JA zu uns steht fest. Nichts anderes als das hilft uns, im Licht zu wandeln und Frucht zu bringen. Sich immer wieder bewusst machen: Dieses JA steht felsenfest. Für mich und für alle anderen – auch, wenn sie es noch gar nicht wissen. Doch ich glaube es. Deshalb wandle ich im Licht Gottes, und ich vertraue Gott, dass er selbst mit seiner Güte, Gerechtigkeit und Wahrheit in mir wirkt und durch mich Segen in diese Welt bringt.

ICH BETE, ICH DANKE

Ich bete für Güte. Barmherziger Gott, ich möchte mich an deiner Güte orientieren. 

Ich danke für deine Güte. Du stößt mich nicht aus deinem Licht. Deshalb möchte ich auch andere Menschen nicht verurteilen oder verstoßen. 

Ich bete für Gerechtigkeit. Gerechter Gott, dir ist so wichtig, dass deine Geschöpfe zum Leben haben, was sie brauchen. Deshalb möchte ich genügsam sein und erkennen, was mir zugedacht ist und was mir nicht zusteht oder nicht guttut. 

Ich danke für Gerechtigkeit. So viele Menschen wirken aus deinem Licht heraus und setzen sich ein für dein Reich.

ICH BETE, ICH DANKE

Ich bete für Wahrheit. Hilf mir, die Wahrheit auszusprechen, auch wenn sie unbequem ist. 

Ich danke für Wahrheit. Danke für alle Situationen, in denen Lügen aufgedeckt werden und neues Vertrauen wachsen kann. Danke, wenn Menschen zu dir finden und Lebenslügen ablegen können. 

Danke für dein Licht, in dem ich sein darf. Lass mich Frucht bringen: Güte, Gerechtigkeit und Wahrheit. Amen.

Referat für diakonische und gesellschaftspolitische Verantwortung

Als Kirche sind wir Teil der Gesellschaft und gestalten menschliche Gemeinschaft mit. Dies gehört zu unserem missionarischen Auftrag und ist »typisch methodistisch«. Die Liebe Gottes offenbart sich in seiner wunderbaren Schöpfung. Der Mensch, auch Geschöpf Gottes, lebt in Abhängigkeit mit und von anderen Lebewesen. Als Gottes Gegenüber sind wir beauftragt zum Handeln. Wir sind Fürsprecherinnen und Fürsprecher für alles, was dem Leben dient. Wir widersprechen dem, was lebensfeindlich ist. Dafür setzen wir uns ein – in konkretem Tun und Lassen.

Kontakt:
Referat für diakonische und gesellschaftspolitische Verantwortung
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