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27. Juni bis 3. Juli

Gebratene Heuschrecken und Sinnesänderung

Ein Impuls von Frank Aichele zu Hesekiel 18,1-4.21-24.30-32

Ändert euch also und begeht kein Unrecht mehr! Ladet keine Schuld mehr auf euch! (Hesekiel 18,30b GNB)

Wenn das nur so einfach wäre, sich zu ändern. Der Mensch ist ja ein Gewohnheitstier, wie es so schön heißt. Was wir nicht kennen, was neu ist und Veränderung bringt, lehnen wir darum oft ab. Das fängt ganz banal beim Essen an: An italienische Pizza haben sich die meisten inzwischen gewöhnt, aber ein Gericht malawischer gebratener Heuschrecken geht den meisten dann doch zu weit. Änderung kostet Überwindung, man muss Neues ausprobieren und Gewohntes hinter sich lassen.

Darum geht es auch dem Propheten Hesekiel: Die Israeliten waren es gewohnt, um des eigenen Vorteils willen auch die Gebote Gottes zu übertreten und Unrecht zu tun. Sind wir heute besser? Unser Wohlstand und Lebensstil basieren auch auf Ausbeutung von vielen Menschen weltweit und der Schöpfung sowieso. Das ist uns in den letzten Jahren sehr viel bewusster geworden, aber den eigenen Lebensstil deswegen ändern? Weniger Energie verbrauchen und Autofahren, faire Produkte kaufen, einen angemessenen Teil meines Besitzes oder meines Gehalts mit den Armen zu teilen? Ihnen fallen sicher noch weitere Dinge ein, die heute angebracht wären, um keine weitere Schuld auf uns zu laden. Aber mit der Umsetzung tun wir uns schwer.

Vielleicht können wir etwas mehr Bescheidenheit auch von unseren Geschwistern lernen, die auf Grund von Verfolgung, Kriegen und Armut zu uns gekommen sind und unsere Gemeinden bereichern (wollen). Probieren wir es doch aus.

ICH BETE

  • für die vielen Flüchtlinge, die aus der Ukraine, aus Syrien, Somalia, Afghanistan, Iran, Kongo, Myanmar und vielen weiteren Ländern auf Grund von Krieg und Verfolgung fliehen mussten;
  • für die EmK-Gemeinden in den Nachbarländern der Ukraine, die mit offenen Armen Flüchtlinge aufnehmen und Hilfe anbieten;
  • für die Menschen, die sich für ein Ende von Krieg und Verfolgung in den oben genannten Ländern einsetzen;
  • für die EmK-Gemeinden in der Ukraine und in Russland sowie die Verantwortlichen Pastoren und Mitarbeitenden, die sich in sehr schwierigen Situationen befinden;
  • für die Mitarbeitenden der vielen Hilfsorganisationen, die sich weltweit um Flüchtlinge und Migranten kümmern.

Arbeit mit internationalen und Migrantengemeinden

In der immer multikultureller werdenden Gesellschaft in Deutschland liegt das Hauptaugenmerk dieses Arbeitszweigs der Evangelisch-methodistischen Kirche auf der Stärkung und Befähigung der internationalen und Migrantengemeinden. Dazu gehört die Kontaktaufnahme mit Asylbewerbern, Flüchtlingen, Migranten, Missionaren, Studenten und anderen.

Kontakt:
Internationale und Migrantengemeinden
Pastor Frank Aichele
Holländische Heide13
42113 Wuppertal

Telefon: 0202 7670191
E-Mail: coordinator@emk.de
Web: www.emk.de\internationalegemeinden