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26. Oktober bis 1. November

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Vermasselt. Erlöst. Gott sei Dank!

Ein Impuls von Heide Lubahn zu Römer 7, 14–25a

Wollen habe ich wohl, aber das Gute vollbringen kann ich nicht. Wer wird mich erlösen von diesem Leib des Todes? Dank sei Gott durch Jesus Christus, unsern Herrn! (Vers 18.24b–25; Luther 2017) 

Kapitel 7 im Römerbrief handelt davon, dass wir sündigen, obwohl wir es eigentlich nicht wollen. Ist das noch aktuell? Wir verstehen doch heute, dass wir eigentlich gute Geschöpfe sind. Wir wissen doch, dass es an unserem Temperament liegt, an den Umständen und vor allem an der Kindheit, wenn die Dinge nicht gut laufen. Wollen würden wir schon …

Was wie eine Ausrede klingt, stellt in Wahrheit unsere Allmachtsfantasien infrage. Wir meinen: Wenn nur von außen alles stimmen würde, würden wir auch immer gut funktionieren und nie aus der Haut fahren. Disziplin, Freundlichkeit und Erfolg wären unsere zweiten Vornamen.

Nein, der Text ermuntert uns, ehrlich zu sein. Wir vermasseln es regelmäßig – und das, obwohl wir gut gemachte Geschöpfe sind. Aber in uns ist so vieles, was anders will, haben will, machen will.

Wer kann dagegen angehen? Mit Übung, Willenskraft und Verstand allein wird das nichts. Wir brauchen Erlösung, und dafür hat Gott selbst gesorgt. Weil Jesus unsere Lasten trug, können wir frei sein. Gott vergibt uns. Wir fangen jeden Tag neu an. Auch wenn wir auf Erden noch allzu menschlich vor uns hinwerkeln, gibt es doch die Hoffnung auf ein erlöstes Leben bei Gott. Es leuchtet schon jetzt in unser Wollen hinein. Dank sei Gott!

Ich danke dafür,

  • dass Gottes Erbarmen nicht aufhört,
  • dass Menschen in der EmK zusammenleben, miteinander teilen und feiern können,
  • dass Frauen seit 70 Jahren im ordinierten Dienst der EmK tätig sind,
  • dass Frauen in der EmK gut vernetzt sind, füreinander da sind und einander unterstützen,
  • dass Frauen mit ihren vielfältigen Ideen das Gemeindeleben bereichern – etwa mit Strickcafés oder Flohmärkten.

Ich bete dafür,

  • dass Frauen in der Kirche einen sicheren Ort finden, an dem sie frei von Gewalt und gleichberechtigt leben können,
  • dass der Weltgebetstag, der 2027 sein 100-jähriges Bestehen feiert, weiterhin Frauen aus aller Welt verbindet,
  • dass Frauen in unserem Umfeld einen Zugang zum Glauben und ihren Platz in der Gemeinde finden.

Amen

Frauenwerk

Das Frauenwerk der Evangelisch-methodistischen Kirche ermutigt Frauen, ihr Leben aus der Fülle Gottes zu gestalten, ihren Platz in Kirche und Gesellschaft verantwortlich einzunehmen und ihrem Glauben Raum zu geben. Alle Frauen in diesem Werk arbeiten ehrenamtlich. Sie organisieren Veranstaltungen und geben viermal im Jahr die Zeitschrift »FrauenWege« heraus.

Kontakt:
Frauenwerk der EmK
Giebelstraße 16
70499 Stuttgart 

Telefon: 0711 8600670
E-Mail: geschaeftsstelle(at)emk-frauen.de
Web: www.emk-frauen.de