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2. bis 8. November

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Mit offenen Augen und festem Vertrauen

Ein Impuls von Christof Voigt zu 1 Thessalonicher 5,1–11

Darum macht euch gegenseitig Mut und baut einander auf, wie ihr es ja schon tut. (11, BasisBibel)

Die Gemeinde in Thessalonich weiß nicht, was die nahe und fernere Zukunft bringen wird. So geht es uns auch.

Wenn von »Friede und Sicherheit« die Rede ist – vielleicht ist damit auf ein kaiserliches Propagandaprogramm angespielt –, dann weiß man nicht sicher, ob nicht am Ende doch Verderben droht. Ähnlich ist es bei uns, wenn sich die oft übertriebenen oder falschen Versprechungen der Politik immer wieder als bloße Propaganda erweisen.

Wir in den Gemeinden Christi aber stehen auf der Seite des Lichts, sagt Paulus den Thessalonichern und auch uns zu. Gott hat uns zum Heil bestimmt. Deshalb halten wir die Augen offen und sind nüchtern in jeder Hinsicht. Deshalb machen wir auch einander Mut und unterstützen einander. Das kann nie verkehrt sein.

Wer jedoch nur oder doch hauptsächlich auf sich selber sieht, wer egoistisch andere ausgrenzt und wer gierig immer mehr für sich selber haben will, der verliert leicht den nüchternen und kritischen Blick auf die vielen verführerischen Sinnangebote. Steht, wer sich so verhält, auf der Seite der Finsternis? Mit Glaube, Liebe und Hoffnung auf Heil sind wir gegen diese Reize gewappnet.

Paulus fordert uns in diesen Sätzen zu einer bestimmten Haltung und zu allerlei Tätigkeiten heraus. Zugleich sagt er uns zu, dass Gott uns durch Jesus Christus zum Heil bestimmt hat, sodass wir mit ihm leben. Egal, was die Zukunft bringen mag, egal, wer wozu von Frieden und Sicherheit redet: Paulus fordert uns zu dem auf, was wir ja schon tun: uns gegenseitig Mut zu machen und einander aufzubauen.

Ich danke

  • für den guten Start ins Wintersemester an der Theologischen Hochschule Reutlingen
  • für die neuen Studierenden, darunter etwa zehn im Studiengang Theologie und etwa 30 in den Studiengängen Soziale Arbeit und Diakonie
  • für die vielen Begegnungen über alle Grenzen hinweg im weltweiten methodistischen Netzwerk

Ich bete

  • um Vergebung, wo wir habgierig und egoistisch geworden sind
  • um Vergebung, wo wir andere Menschen nicht ernst genommen haben
  • um Vergebung, wo wir unsere eigene Sicht zur einzig möglichen erklärt haben
  • für Frieden zwischen Menschen, Völkern und Nationen

Theologische Hochschule Reutlingen

Die Theologische Hochschule Reutlingen bildet seit mehr als 150 Jahren kirchliche Führungskräfte aus. Getragen wird sie von fünf deutschsprachigen Jährlichen Konferenzen. Staatlich und international anerkannte Abschlüsse vergibt sie in Theologie (Bachelor und Master), Soziale Arbeit und Diakonie (Bachelor) und christliche Spiritualität (Master). Derzeit besteht die Hochschulgemeinschaft aus etwa 110 Studierenden, elf Professor(inn)en und einigen weiteren Mitarbeiter(inne)n.

Kontakt:
Theologische Hochschule Reutlingen
Staatlich anerkannte Hochschule der Evangelisch-methodistischen Kirche
Friedrich-Ebert-Straße 31
72762 Reutlingen 

Telefon: 07121 9259-0
Web: www.th-reutlingen.de