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12. bis 18. Oktober

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Sonntag lohnt sich. Aber für wen?

Ein Impuls von Dorothea Hinske zu Markus 2,23-28

»Der Menschensohn ist der Herr, und damit auch Herr über den Sabbat!« (Vers 28, Das Buch 2022) 

Der Menschensohn, also Jesus, ist der Herr! Was für eine Aussage! Bei all den Geschichten, die wir von Jesus lesen, geht es eigentlich immer um die Frage nach seiner Autorität. Die einfachen Menschen erkennen Jesu Autorität an. Sie erleben sie ja auch hautnah: Sie werden angenommen, wo sie vorher nur Außenseiter der Gesellschaft waren, sie werden geheilt, Dämonen fliehen. Das religiöse Establishment aber reibt sich an Jesu Anspruch, Herr zu sein. Herr über alles, auch über das, was erlaubt ist und was nicht.

Heute macht sich kaum jemand mehr Gedanken darüber, ob man am Sabbat beziehungsweise am Sonntag ein paar Ähren rupfen darf. Heute wird über ganz andere Dinge diskutiert: Es ist viel wirtschaftlicher, Maschinen durchlaufen zu lassen, als sie für ein bis zwei Tage zu stoppen; wir brauchen ein neues Ladenöffnungskonzept, um die Wirtschaft anzukurbeln – und so weiter. Dabei merken wir: Es ist doch wieder die gleiche Frage: Wer ist Herr? Geld oder Jesus?

Was mache ich persönlich mit dem Sonntag? Nehme ich ihn dankbar als Geschenk Gottes wahr, das mir hilft, zur Ruhe zu kommen und meine Beziehung zu ihm zu stärken? Oder stehe ich nicht doch in der Gefahr, selbst bestimmen zu wollen, was mir guttut und was nicht?

Wir danken

  • für Gottes gute Schöpfungsordnung, die uns Menschen einen Rhythmus aus Arbeit und Ruhe schenkt.
  • für den besonderen Schutz des Sonntags in unserem deutschen Grundgesetz, der bei uns weiter reicht als in manchen anderen Ländern und Raum für Ruhe und Besinnung bewahrt.

Wir bitten

  • dass wir den Sonntag wieder mehr als Geschenk wahrnehmen und entsprechend gestalten: mit weniger Arbeit und mehr Beziehungspflege – zu Jesus, unserem Herrn, und zu unseren Mitmenschen.
  • für die Glaubenstage des Gemeinschaftsbundes (Süd: 6.–8. November; Ost: 13.–15. November), damit die Teilnehmenden ermutigt werden und zu einem Leben in radikaler Nachfolge aufbrechen.
  • für die Silvesterfreizeit better togæther für junge Leute im Landgut Engelsbach.

Gemeinschaftsbund

Begeisterung teilen - Die Begeisterung für Gottes Auftrag bewegt uns, seine Liebe und seine Werte weiterzugeben. 
Werte bewahren - Wir wollen bewährte Ordnungen Gottes bewahren. 
Einheit fördern - Unsere Entscheidung, Teil der EmK zu bleiben, ermöglicht ein gemeinsames Unterwegssein mit unterschiedlichen Werten in Gemeinde und Kirche.
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»Mutig voran im Glauben!« - Ein Motto für Menschen innerhalb und außerhalb unserer EmK

Kontakt:
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August-Bebel-Str. 51
16816 Neuruppin 

Telefon: 033917 751328
E-Mail: gemeinschaftsbund(at)emk.de
Web: www.gemeinschaftsbund.de