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28. September bis 4. Oktober

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Erntedank: Damit niemand hungern muss

Ein Impuls von Frank Aichele zu Markus 8, 1–9

Ich habe großes Mitleid mit den Menschen. Sie sind nun schon drei Tage bei mir und haben nichts zu essen. (Vers 2, Basis Bibel)

Wir sind unterwegs im Süden von Malawi, im »Herzen Afrikas«. Aufgrund einer enormen Überschwemmung in diesem Teil des Landes hungern die Menschen. Alle Felder im eigentlich fruchtbaren Tal des Shire-Flusses wurden zerstört; die Wassermassen rissen die Arbeit eines Jahres mit sich.

Bei einer kleinen Gemeinde der EmK warten viele Menschen auf uns und freuen sich über weitere Hilfsgüter – darunter Lebensmittel und alles, was es zum Kochen braucht. Sie erzählen uns, wie sie die Flutwelle des Flusses überlebt haben – manche in den Bäumen. In abgelegenen Gegenden kam Hilfe lange nicht an. Deshalb gruben Menschen Wurzeln aus und aßen sie.

Wie Jesus hatten wir großes Mitleid mit der Situation der Menschen. Wer das gesehen hat, kann eigentlich keine anderen Gefühle haben. Weil wir als Team der EmK-Weltmission nicht Jesus waren, konnten wir das wenige vorhandene Essen nicht einfach vermehren. Aber wir konnten damals wie heute im Sinne Jesu handeln: Lebensmittel einkaufen und zu den Notleidenden bringen, ihnen beim Wiederaufbau ihrer Landwirtschaft helfen und sie in ihrer Not nicht allein lassen.

Das haben wir damals getan, und das muss auch heute bei solchen Ereignissen geschehen. Wir als reiche Deutsche können das mit unseren Spenden ermöglichen. Damit niemand hungern muss – weil Jesus es so will. So wird Erntedank wirklich praktiziert.

Ich danke

  • für alle ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeitenden in den internationalen Gemeinden, die sich jede Woche aufs Neue dafür einsetzen, dass Menschen aus vielen Ländern bei uns ein Zuhause finden – auch ein geistliches.
  • für die vielen neuen Ideen und Erfahrungen, die unsere Geschwister aus aller Welt in unsere Gemeinden einbringen. Sie bereichern uns und stärken und erweitern unseren Glauben.

Ich bitte

  • für die Geschwister in unseren internationalen Gemeinden, die sich Sorgen um ihre Familien und Freunde in der alten Heimat machen und Geld senden, damit dort niemand hungern muss und Entwicklung möglich bleibt.
  • darum, dass wir als global gesehen immer noch sehr reiches Land unsere Hilfe für die Ärmsten nicht weiter zurückfahren, sondern gerecht teilen, was Gott uns anvertraut hat. Darum, dass wir als internationale Kirche hier ein Vorbild sind.

Arbeit mit internationalen und Migrantengemeinden

In der immer multikultureller werdenden Gesellschaft in Deutschland liegt das Hauptaugenmerk dieses Arbeitszweigs der Evangelisch-methodistischen Kirche auf der Stärkung und Befähigung der internationalen und Migrantengemeinden. Dazu gehört die Kontaktaufnahme mit Asylbewerbern, Flüchtlingen, Migranten, Missionaren, Studenten und anderen.

Kontakt:
Internationale und Migrantengemeinden 
Pastor Frank Aichele
Pastor Kirk Sims
Dielmannstraße 26
60599 Frankfurt am Main 

Telefon: 069 242521-0
E-Mail: coordinator(at)emk.de
Web: www.emk.de\internationalegemeinden