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13. bis 19. April

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Woran erkennt man Güte? An der Wahrheit.

Ein Impuls von Steffen Klug zu 1. Petrus 2,21-25

Er hat keine Sünde begangen und in seinem Mund war keine Falschheit. (Vers 22, Einheitsübersetzung)

»Die Erde ist voll der Güte des Herrn« – so lesen wir es in Psalm 33 am zweiten Sonntag nach Ostern. In der Tat lässt Gott seine Güte in seinem Sohn – nun als auferstandenem Herrn – auf unsere Erde scheinen. Das Leben Christi, geprägt von Liebe, Geduld und Standhaftigkeit, ist zugleich von einer stillen Klarheit getragen. Gerade in dieser Wahrhaftigkeit zeigt sich Gottes Güte. Sie wirkt nicht hart, sondern verlässlich und zugewandt – ein Geschenk an uns Menschen.

Wer die Evangelien liest, findet keinen Anklang von Falschheit, Verschlagenheit oder Ausweichen vor dem, was er den Menschen lehrte. In seinem Reden und Handeln bleibt Jesus klar und wahrhaftig. Unser heutiger Vers bringt das schlicht und eindrücklich zum Ausdruck: »In seinem Wort war keine Falschheit.«

Ganz anders erleben wir oft unsere Gegenwart: Werte wie Ehrlichkeit, Transparenz und Verlässlichkeit erscheinen bedroht – weltweit wie auch in unserer eigenen Gesellschaft. Umso wohltuender ist es für unsere Seele, Menschen zu begegnen, denen man ihre aufrichtige Suche nach Wahrheit anmerkt und deren Worte glaubwürdig sind.

Dieser Anspruch gilt auch für uns selbst: immer wieder neu darum bemüht zu sein, falsche Worte, verzerrtes Weitererzählen oder trügerischen Schein zu vermeiden. Dieser Weg führt vom Vater über Christus in unser Herz und weiter in unsere Umgebung. Mit Christus irren wir nicht mehr umher (V.25). Durch seinen Geist weist er uns den Weg – nicht immer leicht, aber verlässlich. Und wo Menschen spüren, dass unsere Worte frei von Falschheit sind, wird etwas von Gottes Güte sichtbar und erfahrbar.

Beten wir,

  • dass wir das Leben Jesu immer tiefer erkennen und davon geprägt werden und auf unserem Weg der Jüngerschaft wachsen, sodass wir sündige Gedanken, Worte und Taten klar erkennen.
  • dass der Heilige Geist uns in seiner Wahrheit leitet und uns aufmerksam macht, wenn wir in Selbstbezogenheit oder Unwahrheit abdriften.
  • dass wir Mut haben, diese Werte im Alltag konsequent zu leben.
  • dass Wahrhaftigkeit neu Raum gewinnt – auch durch einflussreiche Menschen, die Christus kennenlernen und Gottes Güte erfahren.
  • dass viele sich entscheiden, Gottes Güte in ihrem Leben herrschen zu lassen und so Gesellschaft positiv prägen.
  • dass der Gemeinschaftsbund und die Glaubenstage 2026 dazu beitragen, Werte aufzunehmen, darin zu wachsen und sie weiterzugeben.

Gemeinschaftsbund

Begeisterung teilen - Die Begeisterung für Gottes Auftrag bewegt uns, seine Liebe und seine Werte weiterzugeben. 
Werte bewahren - Wir wollen bewährte Ordnungen Gottes bewahren. 
Einheit fördern - Unsere Entscheidung, Teil der EmK zu bleiben, ermöglicht ein gemeinsames Unterwegssein mit unterschiedlichen Werten in Gemeinde und Kirche.
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»Mutig voran im Glauben!« - Ein Motto für Menschen innerhalb und außerhalb unserer EmK

Kontakt:
Gemeinschaftsbund der EmK
August-Bebel-Str. 51
16816 Neuruppin 

Telefon: 033917 751328
E-Mail: gemeinschaftsbund@emk.de
Web: www.gemeinschaftsbund.de