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17. bis 23. August

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Worauf wir wirklich stehen

Ein Impuls von Stefan Veihelmann zu 1. Korinther 3,9-17

Einen anderen Grund kann niemand legen als den, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus (Vers 11, Luther 84).

Wie gut, dass das Fundament gelegt ist. Dass die Kirche es sich nicht selbst geben muss. Dass es nicht von finanziellen oder machtpolitischen Interessen abhängig ist.

Das gewaltsame Sterben Jesu am Kreuz ist eine Tatsache. Dass dahinter die rettende, wirksame Liebe Gottes zum Menschen steht, mögen Zeitgenossen eine urchristliche Interpretation nennen. Für die Verfasser unseres Neuen Testaments ist es christliche Grunderfahrung und Grundüberzeugung, eben Glaubensfundament und frohe Nachricht, »Evangelium«. Darauf stehen oder fallen Kirche und Gemeinde. Auch wenn es bei der Interpretation und Ausgestaltung dieser Grundüberzeugung immer wieder Diskussionsbedarf gibt. Das war schon zu Paulus’ Zeiten so. Da ging es darum, wie jüdisch ein Christ sein muss, damit er dem Evangelium entspricht. Später ging es darum, wie männlich ein Mensch sein muss oder wie deutsch ein Mensch sein muss …

Ich bin froh, dass Jesus Christus der Grund der Kirche ist. Denn das bedeutet, dass Gottes Liebe jedem Menschen gilt – unabhängig von seinem Sein und Tun. Letztlich gilt sie auch mir. Auch Gemeinde und Kirche gehören nicht erst dann dazu, wenn sie bestimmte Merkmale erfüllen.

Darauf will ich gerne bauen – mit meinen Begabungen, Stärken und Schwächen. Getrost und geduldig. Denn diesen Grund kann uns niemand mehr nehmen.

Wir bitten Gott:

  • dass Leitung und Mitarbeiterschaft weiterhin selbst von dem christlichen Fundament her leben, daraus Kraft schöpfen, gesund bleiben und die Herausforderungen im Geist der Liebe und Verantwortung meistern.
  • dass die christliche Grundlage des Hauses den Patientinnen und Patienten wohltut und sie bei ihrer Heilung unterstützt.
  • um ein weiterhin gutes Klima im Leitungsteam und in der Mitarbeiterschaft.
  • um Wohnungen für Außenwohngruppen im Raum Jettingen. Nach der Verpachtung des Jakob-Albrecht-Hauses in Pfullingen fehlen dem LZE diese Wohnungen.
  • angesichts enger werdender wirtschaftlicher Spielräume um eine weiterhin stabile Finanzierung und Belegung.
  • um verlässliche Kooperationsfirmen, die der hauseigenen Arbeitstherapie zu regelmäßigen Aufträgen verhelfen.

Wir danken Gott und der SJK:

  • dafür, dass das LZE ermöglicht wurde.

Lebenszentrum Ebhausen e.V.

Das Lebenszentrum Ebhausen e.V. ist eine Einrichtung der Evangelisch-methodistischen Kirche, vergleichbar einer Rehabilitationsklinik. In ihr erfahren suchtmittelabhängige Menschen in der Regel nach einem stationären Entzug in einer Fachklinik Hilfe in ihrer Entwicklung und Wiedereingliederung in die Gesellschaft. Unter den Leitlinien des LZE steht als erstes: Die Liebe Gottes gilt Menschen am Rande der Gesellschaft. Die Finanzierung geschieht i.W. über die Rentenversicherung und Spenden. Informationen finden Sie auf der Homepage www.lz-ebhausen.de und dem zweimal jährlich erscheinenden Newsletter.

Kontakt:
Lebenszentrum Ebhausen e.V 
Carl-Schickhardt-Str. 27 
72224 Ebhausen 

Telefon: 07458 9992-0 
E-Mail: info(at)lz-ebhausen.de